Trampolin des Todes und eine ungeplante Nachtwanderung

05:19 Einsame Insel.de 2 Comments

„Trampolin de la muerte“ wird die Straße von Mocoa nach Pasto liebevoll genannt. Hätte ich vorher gelesen, was mich hier im abgelegenen Süden Kolumbiens erwartet, wäre ich möglicherweise gar nicht erst nach San Agustin gefahren. Die gut ausgebaute Panamericana hätte ich nur über einen stundenlangen Umweg gen Norden wieder erreicht. Klar, würde ich tatsächlich mein Leben in Gefahr sehen, müsste ich einen Tag mehr im Bus wohl in Kauf nehmen. Bewusst schaue ich mir - schon seit einigen Wochen – nicht mehr die Internetseiten des auswärtigen Amtes an. Deren Einschätzung kann einem doch ganz schön die Reiselaune verderben.

Grafiti in Otavalo, Ecuador (stümperhaft zusammensetztes Foto, daher ein paar Fehler in der Grafik)

Meinen Besuch in Macao hatte ich mir vorher auch etwas anders vorgestellt. Anrufversuche im einzigen Hostel von San Agustin aus blieben erfolglos und so weiß ich nicht mal, ob ich am Ziel meiner Wahl überhaupt ein Bett bekomme. Meine Markierung auf der Karte von Mocoa stellt sich relativ schnell als vollkommen falsch positioniert heraus. Auch google.maps hat eben nicht immer Recht. Es ist schon eine Weile dunkel und ich stelle erst jetzt fest, dass das wohl der richtige Abend für ein Taxi gewesen wäre. Nun ist es allerdings zu spät, umkehren lohnt doch auf keinen Fall. Je weiter ich mich vom Busbahnhof entferne, desto weniger beleuchtet sind die Straßen. Ich frage mehrfach nach dem Weg, bin heilfroh um die Visitenkarte im meiner Hand, aber zweifel ihrer mehr die Wegbeschreibungen an. Mehrfach sagt man mir, es sei nicht weit, noch einen Kilometer vielleicht. Der nächste spricht von fünf Minuten, der nächste von zwanzig. Aber es sei ganz sicher ab dieser Straße, die nur eben leider nicht beleuchtet ist. Bis zur nächsten Brücke muss ich mal noch. Klingt logisch, auf meiner Karte ist ein weiterer Fluss zu sehen uns das Hostel heißt schließlich “Casa del Rio “. Im tiefen Gras neben mir ertönt ein Chor aus Froschstimmen, man hat fast den Eindruck es sei immer nur ein Frosch, der quakt, mit einem endlosen Echo. Zwischen den Palmen und Bananenpflanzen glüht etwas auf, das mich kurz aufschrecken lässt, bis ich feststelle, dass ich auf beiden Seiten der Straße überall Glühwürmchen entdecken kann. Ich bin ganz hin- und hergerissen, ob ich meine nächtliche Wanderung genießen kann oder mich eigentlich besser fürchten sollte. Heute hat ausnahmsweise auch noch niemand zu mit gesagt, dass es hier sehr gefährlich sei. Die Südkolumbianer scheinen da irgendwie entspannter zu sein als ihre Landsleute aus dem Norden. Ich höre das Klappern von Hufen auf Asphalt und erhoffe mir eine weitere Gelegenheit mir bestätigen zu lassen, dass ich auf dem rechten Weg bin. Erst als das Geräusch ganz nah ist, stelle ich fest, dass das Tier alleine unterwegs ist. Nach einer gefühlten Ewigkeit, die wahrscheinlich weniger als eine Stunde lang war, erreiche ich endlich das Haus an Fluss. Ein Bett im Dormitory gibt es nicht mehr, dafür zahle ich aber etwas weniger als den Normalpreis für ein Einzelzimmer. Ich bin froh, dass ich noch ein paar Nudeln im Gepäck habe und nicht nochmal raus muss.

Auf dem Weg Richtung Ecuador: Ein harmloser Abschnitt des "Trampolin de la muerte" - Endlich mal eine Aufweitung der Straße, an der wir überholen können. Am besten gefallen mir die Stellen, an denen fehlende Leitplanke durch gelbes Flatterband ersetzt wurde.

Im Vorfeld war mir nicht bewusst, dass dieser Ort schon als das Tor zum Amazonas bezeichnet wird. Bisher haben alle immer davon gesprochen, dass man fliegen müsse, wenn man in Kolumbien in die Amazonasregion wolle. Eine informations- und Fotosammlung im Hostel verrät, dass die Natur um Mocoa viel zu bieten hat: Man kann im Fluss schwimmen gehen, in einer kristallklaren Lagune baden, mehrere Wasserfälle besuchen oder einfach bei ausgedehnten Wanderungen Flora und Fauna bestaunen. Mir ist klar, dass ich hier nicht viel Zeit habe, trotzdem nehme ich mir vor, einen Tag ausgiebig zu nutzen, bevor ich mich auf den Weg Richtung Quito mache.
Zum ersten Mal macht mir das Wetter ernsthaft einen Strich durch die Rechnung. Ich bleibe relativ lange im Bett liegen, weil ich keine Lust habe, eine Tageswanderung bei strömendem Regen zu beginnen. Als es selbst nach einem langen Frühstück immer noch nicht aufgehört hat, entschließe ich mich für die Weiterfahrt. Einen Tag untätig herumsitzen möchte ich heute auf keinen Fall. Klar kann ich mich noch mit der Überarbeitung meiner Texte und dem Bearbeiten meiner Fotos beschäftigen, aber das kann auch noch warten, bis ich in der nächsten Stadt bin, in der ich ohnehin wahrscheinlich an den Abenden wenig zu tun haben werde.
Sonderlich begeistert von der Beschreibung der Straße nach Pasto bin ich nicht. Schotter, einspurig, steile schlecht gesicherte Abhänge, keine 150 Kilometer Distanz und trotzdem sechs bis zehn Stunden Fahrtzeit? Das kann ja heiter werden...

Landschaft im Norden Ecuadors, aus dem fahrenden Bus fotografiert.
Nach meiner nächtlichen Erfahrung möchte ich die Strecke zum Busterminal nicht noch einmal laufen. Die Sammeltaxis Richtung Busbahnhof halten allerdings allesamt nicht an, da sie bereits zu voll sind, um eine Touristin mit Rucksack unterzubekommen. Also bleiben doch nur meine Beine. Schon nach wenigen Minuten hält allerdings ein freundlicher Kolumbianer mit seinem Sohn, der noch ein bisschen Platz in seinem PickUp hat. Mal wieder werde ich ausgefragt, was denn meine Mutter davon halten würde, dass ich alleine hier rumreise, wo denn mein Ehemann, oder wenigstens mein Freund sei und ob ich in Deutschland nicht schon Kinder habe.
Unser Fahrer auf der „todesgefährlichen“ Strecke macht auf Anhieb einen kompetenten Eindruck und meine Sorgen halten sich in Grenzen. Als er auf den ersten Kilometern sogar anhält, als sein Telefon klingelt – das habe ich noch bei keinem Busfahrer erlebt – bin ich mir sicher, dass er den Van ohne Zwischenfälle nach Pasto befördern wird. Die Straße entspricht genau den zuvor gelesenen Beschreibungen. Wir müssen glücklicherweise nur einmal eine längere Strecke rückwärts fahren, um Gegenverkehr durchzulassen. Acht mal kreuzen wir Bäche bzw. Wasserfälle, einmal kommt uns ein Motorradfahrer entgegen, der seine Maschine nicht unter Kontrolle behalten kann und sie samt Gepäck in das fünfzig Zentimeter tiefe Wasser legt. Jetzt wird auch klar, warum er große Müllsäcke um seine Füße und bis über die Knie gebunden hat. Ein paar mal hört man bei einer scharfen Bremsung unsere Reifen auf dem steinigen Untergrund rutschen, aber insgesamt verläuft die Fahrt ohne wirklich kritische Zwischenfälle. Die bisher gefährlichste Verkehrssituation habe ich wohl vor zwei Tagen in San Agustín erlebt, als unser Fahrer mit dem altersschwachen Jeep versuchte, in einer Rechtskurve in einer starken Hanglage zu überholen. Das hat er zwar geschafft, allerdings mit gefühlten zwanzig Zentimetern Abstand zwischen unserem Fahrzeug und einem entgegenkommenden Lastwagen.
Es soll möglich sein, die Strecke von Mocoa nach Quito an einem Tag zurückzulegen, was ich mir glücklicherweise nicht vorgenommen habe. Ich freue mich auf eine Nacht im eigenen Zimmer in dem gemütlichen Städtchen Pasto. Vernünftiges Abendessen, ein gut sortierter Supermarkt und schließlich eine Internetverbindung, die das Skypen vom Zimmer aus ermöglicht – fast wie zuhause. Genau diese Abende sind es dann, die es vollkommen erträglich machen, mehrere Tage hintereinander im Bus zu sitzen. Ich glaube, dass relativ wenige Menschen eine Strecke wie die der letzten Tage in so vielen Abschnitten fahren, aber dann jeweils nur eine Nacht in den jeweiligen Orten bleiben. Man mag argumentieren, dass ich die Orte nicht richtig kennenlerne und die Tage gleichzeitig nicht „effizient“ nutze, um eine möglichst große Strecke zurückzulegen. Mir allerdings gefällt es gerade genau so und ich finde es schön, von vielen kleineren Städten einen kleinen Eindruck zu bekommen. Wo es mir richtig gut gefällt, bleibe ich eben länger.
Als ich am Morgen mein kleines antikes Hotel verlasse, treffe ich Liz aus Australien, mit der ich mich auf den Weg zur Busstation mache. Sie ist ganz überrascht von der Idee, mit dem Bus zum Terminal zu fahren. Bisher kamen für sie offenbar nur Taxis in Frage. Wenn die Busse nicht überfüllt sich, finde ich es oft sehr angenehm, dass man einfach den Rucksack auf dem Rücken lassen und ohne viel hin und her ein paar Minuten später wieder aussteigen kann.

Spezialität im Süden Kolumbiens: Gegrillte Meerschweinchen

Vor der Grenze zu Ecuador haben wir noch eine architektonische Attraktion eingeplant. Wir lassen das Gepäck am Busbahnhof von Ipiales und fahren mit einem Sammeltaxi die sieben Kilometer zum „Santuario de las Lajas“. Es ist Sonntag, die Ecuadorianer scheinen mindestens genauso religiös zu sein wie die Menschen in Mittelamerika und die ohnehin schon gut besuchte Kirche ist vollkommen überlaufen. Schon der Weg dorthin ist eine kleine Attraktion: Wir gehen steil bergab, die Straße ist von allerlei Verkaufsständen und Läden flankiert. Maiskolben, Hähnchenschenkel, Backwaren, Frittiertes, Süßigkeiten und eine Menge religiöse Artikel werden verkauft. Und wer keine Kerze oder ein Jesusabbild braucht, kann es ja mal mit einem gegrillten Meerschweinchen versuchen. Die Tiere sind im Ganzen (ohne Haar natürlich) auf lange Metallstäbe gespießt und werden meist über offenem Feuer manuell gedreht, um allseitig die gleiche knusprige Bräune zu erhalten. Zum Probieren komme ich nicht mehr, aber dieses Fleisch scheint in Südamerika vielerorts angeboten zu werden, sodass sich die Gelegenheit bestimmt noch einmal bietet. Weiße bunt geschmückte Lamas stehen am Wegesrand, vermutlich können sie auf ihrem zierlichen Rücken Kleinkinder durch die Gegend tragen. Vielleicht stehen sie auch einfach für Erinnerungsfotos bereit, aber heute scheint die Kundschaft auszubleiben.

Die beiden scheinen ein wenig nervös zu sein und bewegen sich ein wenig zu schnell - oder ich bin einfach zu langsam mit der Kamera an diesem Sonntagmorgen.

Unzählige Kerzen brennen in den Felsspalten in der Umgebung der Kirche
Das vollkommen überfüllte "Santuario de las Lajas"

Die Besuchermassen – vermutlich zu 99% Kolumbianer – strömen in das Tal, in dem die prachtvolle Kirche zwischen 1916 und 1949 erbaut wurde. Ihre Lage ist extravagant: erbaut am Felshang, schwebend auf einer Brücke über einen weit darunter liegenden Bachlauf. Die logistische Herausforderung während der Planungs- und Bauzeit muss gigantisch gewesen sein. Ich bin ernsthaft beeindruckt von der Leistung, trete aber mit Liz zusammen relativ schnell den Rückzug an, weil das gesamte Tal vollkommen überlaufen ist.
Der Grenzübergang nach Ecuador läuft problemlos, wobei ich mal wieder erstaunt bin, dass hier viele Backpacker ohne jegliche Spanischkenntnisse unterwegs sind. Begrüßung, Dank und vielleicht die Frage, ob er Gegenüber Englisch spricht wären durchaus hilfreich. Wenn die Leute merken, dass ich ein bisschen mehr als das verstehe und mehr oder weniger eine Konversation führen kann, tauen sie meistens sehr schnell auf und fangen selbst beim Stempeln meines Passes eine kleine Unterhaltung an. Schön, dass sich der Grenzbeamte freut, dass mir Kolumbien gefallen hat!
Als wir Otavalo, eine Kleinstadt rund zwei Stunden nördlich von der Landeshauptstadt, erreichen, ist der Tag schon wieder fast rum. Es wird dringend davon abgeraten, in der Dunkelheit in Quito anzukommen, sodass ich es vorziehe, heute Abend noch mit Liz essen zu gehen und eine Nacht hier zu verbringen. Für knapp fünf Dollar gibt es eine Riesenportion frisches Gemüse mit Hähnchen und gebratenem Reis in einem der chinesischen Restaurants, die hier „Chifas“ heißen. Die Stadt scheint ein wenig ausgestorben, die meisten Restaurants und Läden sind sonntags geschlossen. Ein zentraler Markt, dessen Warensortiment offenbar überwiegend auf die Bedürfnisse von Touristen ausgelegt ist, wird gerade abgebaut. Einige Stände bieten noch ihre Schmuckstücke, Wollpullover, Decken und andere Textilwaren an. Und – was ich seit Guatemala kaum noch auf Märkten entdeckt habe – wunderschöne Hängematten! Nachdem ich an meinem letzten Tag in Guatemala beschlossen hatte, eine Hängematte – wenn es denn sein müsste – für den Rest meiner Reise rumzuschleppen, habe ich keine mehr bekommen, die meinen Ansprüchen genügte.


Textilwaren auf dem Markt von Otavalo, Ecuador
Nun stehe ich also vor diesen wunderschönen Webstoffen und kann mich einfach nicht losreißen. Immerhin werde ich bald meinen Papa treffen, der in gut einem Monat wieder nach Deutschland zurückfliegt und bestimmt noch ein bisschen Freigepäck hat. Hängematten gehören besonders in Mittelamerika irgendwie zum „Lifestyle“ - ein Hostel ohne Hängematten ist kein richtiges Hostel. Fest steht, dass in meiner nächsten Wohnung Platz sein muss für eine solche „Oase der Entspannung“ - den besten Ort zum Lesen, entspannen, ausruhen...
Ich entscheide mich für ein Exemplar in verschiedenen Blautönen, das ich nach ein wenig Verhandlung für 18 Dollar erstehe – den Betrag, den ich gerade bei mir habe. Gegenstand Nummer vier, den ich in den letzten vier Monaten gekauft habe – mal abgesehen von allem, was entweder verbraucht oder direkt verzehrt wird. Ein Teil pro Monat ist wohl akzeptabel, oder? Ich mache mir dieser Tage sowieso viel zu viele Gedanken darüber, was ich alles loswerden möchte, wenn ich wieder zurück zuhause bin. Klar, ich habe meine Möbel verkauft und gründlich ausgemistet, aber trotzdem wird mir von Tag zu Tag mehr bewusst, wie wenig „Besitz“ ich eigentlich brauche. An manchen Tagen bekomme ich einen großen „Rappel“ und würde am liebsten sofort „nach Hause“ fliegen und einen riesigen Trödelmarktstand beziehen um 90% des Inhalts der Kartons loszuwerden, die derzeit in Keller und Garage meines Vaters lagern.

Ergebnis meiner Rucksack-Ausmistaktion, die lange überfällig war.

Zurück in meinem Einzelzimmer mit zwei Betten (das kann ganz schön praktisch sein zum Rucksack aufräumen) kommt wieder der Gedanke auf, wie ich mein Reisegepäck verringern kann. Ich habe mal die Faustregel gelesen, dass man alles, was man nicht wenigstens einmal die Woche nutzt, abstoßen sollte. Nach dieser Regel werde ich also nun mein komplettes Gepäck durchgehen – und zwar alles, bis zum kleinsten Fetzen Papier. Es ist erstaunlich, wie viel ich aussortieren kann, obwohl ich schon vorher der Meinung war, keinen unnötigen Ballast mit mir herumzutragen. Ich packe eine Deutschlandtüte und zu der Hängematte gesellen sich Moskitonetz, Schnorchel und Maske, Kamerastativ, leerer Kulturbeutel (ein Gefrierbeutel tut es auch), Trekkingsandalen (Flussquerungen müssen auch barfuß gehen), ein paar Papiere und schätzungsweise ein halbes Pfund Münzen aus allen möglichen Ländern, die ich vor den jeweiligen Grenzübergängen nicht mehr losgeworden bin. Der Mülleimer ist voll mit alten Quittungen, Notizzetteln, Eintrittskarten, Spanischübungen und alten Bustickets. Ich stelle fest, dass mein einziger Pullover fehlt, aber so durchlöchert, wie der mittlerweile war, tut es mir nicht leid drum.
Ausmisten befreit! Dank der Hängematte wird der Rucksack zwar (noch) nicht leichter, aber ich habe mal einen Überblick bekommen und freue mich, wenn ich in einem Monat ein wenig leichter reisen kann. Wenn ich dann von den Leuten höre, die mit einem 36-Liter-Rucksack reisen (meiner fasst maximal 58 Liter), bin ich ganz neidisch. Mit Spiegelreflexkamera und Zubehör wird es mir wohl schwer fallen, auf so ein geringes Volumen zu kommen, aber ich versuche, mich weiter einzuschränken.
Glücklich, ausgeschlafen und voller Vorfreude mache ich mich am nächsten Morgen auf den Weg nach Quito. Die Fahrt verläuft schnell und problemlos und ich habe direkt das Gefühl, dass diese Stadt das Potential hat, zu meiner neuen Lieblingsstadt zu werden.

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2 Kommentare:

  1. Nicht nur die Landschafts- und Sakralbautenaufnahmen sind immer wieder bewundernswert, dein Sinn für Farben, Formen und Stoffe (den ich mit dir teile, eine Hängematte war auch immer mein Traum), nein, auch dein Mut und dein Durchhaltevermögen. Glaub mir, dass ich jeden Tag froh bin, wenn ich wieder etwas von dir lese und weiß, dass du alle Situationen gemeistert hast. Es ist wirklich eine unglaubliche Leistung und ich bin heilfroh, wenn Papa dich in seine Arme schließt. Euch beiden eine schöne Weiterreise und dir viel Glück und Segen auf all deinen Wegen...!!!
    Mutti

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  2. Hei- das war schon man sehr spannend. Ich glaube, Richard Burton würde vor Deiner Entdeckerreise allemal seinen Hut ziehen! Und ich beginne auch zu glauben, dass man innerhalb der nächsten 10-15 Jahre einmal mit soliden Spanischkenntnissen und schmalem Gepäck ein bisschen südamerikanisches Hinterland geschnuppert haben sollte, bevor die Invididualisierung dort so richtig losgeht. Allein schon der (Wand-)bilder wegen..
    Aber vielleicht hält sich das ja auch noch ein bisschen länger. Wie sieht es dort eigentlich mit Graffitis aus- malt man sich dort auch was von der Seele und sieht man es viel?

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