Mariposario Mindo
Eine Schmetterlingsfarm. Das ist eine dieser Attraktionen, die mir immer wieder begegnen, die ich aber auf dieser Reise noch kein einziges Mal betreten habe, weil sie sich doch immer wieder ähneln. Im sonst relativ verregneten Mindo, rund zwei Busstunden westlich von Quito, kommt heute Morgen die Sonne raus und das Wetter lädt ein, die rund drei Kilometer zu dem großen "Mariposario" zu laufen. Wir bekommen eine kurze Einführung in erstaunlich gutem und noch erstaunlicher schnellem Englisch. Ich bin wirklich überrascht, da hier ein Großteil der Bevölkerung gar kein Englisch spricht. Ich bezweifle, dass ich den Erklärungen über die Entwicklung von Ei, Raupe, Puppe, Schmetterling auf Spanisch hätte folgen können. Um elf Uhr sollen die bunten Flugobjekte am aktivsten sein - und das glauben wir sofort: Überall flattern die Tiere unterschiedlichster Arten, Farben und Größen durch das Tropenhaus und lassen sich wunderbar fotografieren.
Am Ausgang des Parks schwirren Kolibris durch die Luft, die durch in den Bäumen aufgehängte Kunststoffcontainer, die mit Zuckerwasser gefüllt sind, angezogen werden. Ich bemühe mich verzweifelt, ein scharfes Foto von einem der Flugkünstler aufzunehmen, aber irgendwie sind weder Autofokus noch meine Reaktionsfähigkeit oder Kameraprozessor schnell genug.
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| Zuckerwassertränke - im Flug erwische ich die Tiere einfach nicht schnell genug! |




















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