Bootsausflug nach Panajachel
Ein gutes Dutzend Dörfer liegen am 1562 m hoch gelegenen Lago Atitlán. San Pedro gehört zu den größeren, nur Santiago Atitlán und Panajachel sind bevölkerungsreicher. Mit dem Schiff gelangt man problemlos in maximal einer halben Stunde zu allen Orten am Ufer des riesigen Sees. "Pana", wie Bertolo es nennt, liegt schätzungsweise zehn Kilometer von San Pedro entfernt. Er muss dort etwas erledigen - sein Computerladen zieht diese Woche um von einem anderen Gebäude ins Erdgeschoss des Wohnhauses der Familie und es gibt ein paar Dinge, die mit dem lokalen Provider geklärt werde müssen - offenbar persönlich. Wir warten eine gefühlte halbe Stunde, bis sich das Boot mit zwölf Personen gefüllt hab, denn erst mit voll besetzten Sitzplätzen legt es ab. Auch wenn es nur ein kurzer Ausflug wird, der Fahrtwind, der Motorenlärm und der Blick über den See fühlen sich wieder nach "Reisen" an. Endlich wieder unterwegs... (Ich merke wirklich, dass mir das die letzten zehn Tage gefehlt hat).
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| Die Bootanlegestelle in Panajachel |
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| Colourful Pana - und die Tuktuks dürfen nicht fehlen |
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| Ein typischer Laden, der wichtige und unwichtige Dinge verkauft |
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| Wohl die einzige Sehenswürdigkeit in Pana: die Kirche |
Schnell stellt sich heraus, dass der Ort zwar einige Touristen beherbergt, jedoch aus meiner Sicht keinen längeren Aufenthalt wert ist. Das ganz normale Leben eben: es gibt eine Kirche, einen Markt, ein paar größere Läden, ja sogar einen Supermarkt mit rchtigen Kassen und Schließfächern für die mitgebrachten Taschen.
Eine Straße ist gesäumt mit Ständen, an denen lokale Stoffe, Kleidung, Taschen, Souvenirs und andere vorrangig für Touristen interessante Kleinigkeiten angeboten werden. Das also macht Panajachel zu einem Touristenort? Nun ja, ich genieße jedenfalls die Bootfahrt zurück.
Ich bekomme so große Lust die Welt zu bereisen, zu entdecken und zu sehen! Toll! Fernweh!
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