The story so far...
Die Zeit vergeht wie im Fluge... das ist ja nichts Neues, besonders nicht beim Reisen, aber der erste Monate verging wirklich erstaunlich schnell. Ein paar Tage vor meiner Abreise erklärte Patrick so schön, welche Arten von "Weltreisenden" es gibt Reisende,
- die nach drei Wochen Heimweh bekommen und die Heimreise antreten
- die irgendwann an einem Ort hängenbleiben, weil sie dort ihren Traumjob, ihre große Liebe oder sonst irgendwas wahnsinnig Tolles oder Wichtiges finden und dann gibt es diejenigen,
- die von einer Art Reisesucht befallen werden und ihr "Zuhause" ständig neu definieren
Wir waren uns auf jeden Fall einig, dass ich nicht zu der ersten Gruppe gehöre. Alles Weitere wird sich dann zeigen... Fest steht auf jeden Fall jetzt schon, dass sechs Monate kein wirklich langer Zeitraum sind. Und ich bin ganz froh, dass weder mein Rückflugticket vollkommen fix ist noch ein Arbeitsvertrag unterschrieben ist und irgendjemand darauf wartet, dass ich am ersten April auf der Matte stehe.
| Endlich wieder im Klapperbus stundenlang durch die Gegend fahren - was kann es Schöneres geben? |
Die ersten Wochen in Mexiko waren famos, mein Spanisch ist natürlich noch nicht so grandios, aber da werde ich in Guatemala intensiv dran arbeiten. Rückblickend waren meine Favoriten San Cristobal de las Casas wegen der ungewöhnlichen und entspannten Atmosphäre und von den Städten selber abgesehen war die Natur in Tulum (ja, ich meine den touristisch geprägten Strand) und Bacalar wunderbar. Die Städte Mexikos sind extrem farbenfroh, jedes Haus hat eine andere Farbe - das spiegelt schön die vielfältige Kultur wider. Über das Essen werde ich noch einmal seperat schreiben - und vor allem Fotos zusammenstellen.
Es mag vielleicht den Eindruck machen, dass ich sehr schnell durch das Land gereist bin und für die Zeit verhältnismäßig (zu) viel gesehen habe. Ich denke das Tempo war für den Anfang meiner Reise in Ordnung, da ich noch sehr aufnahmefähig bin. Ich weiß aus Erfahrung von meiner Asienreiserei, dass diese Aufnahmefähigkeit immer geringer wird und nach schätzungsweise zwei Monaten (je nach Intensität und Aktivität) der Speicher voll ist. Es gab Zeiten, beispielsweise mein mehrwöchiger Aufenthalt in Myanmar, in denen ich jeden Tag relativ früh beendet habe und mich spätestens nach dem Abendessen für zwei Stunden hinsetzen musste um aufzuschreiben, was ich an dem Tag erlebt hatte und was mir durch den Kopf ging. Das mag hier auch deswegen (noch) anders sein, weil ich mich viel unterhalte und weil Mexiko und Belize doch sehr zivilisierte Länder sind. Der Entwicklungsstand meiner Umgebung wird in den kommenden Tagen und Wochen drastisch abfallen.
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| Meine Route von Mexico City nach Chetumal an der Grenze zu Belize |
Es mag vielleicht den Eindruck machen, dass ich sehr schnell durch das Land gereist bin und für die Zeit verhältnismäßig (zu) viel gesehen habe. Ich denke das Tempo war für den Anfang meiner Reise in Ordnung, da ich noch sehr aufnahmefähig bin. Ich weiß aus Erfahrung von meiner Asienreiserei, dass diese Aufnahmefähigkeit immer geringer wird und nach schätzungsweise zwei Monaten (je nach Intensität und Aktivität) der Speicher voll ist. Es gab Zeiten, beispielsweise mein mehrwöchiger Aufenthalt in Myanmar, in denen ich jeden Tag relativ früh beendet habe und mich spätestens nach dem Abendessen für zwei Stunden hinsetzen musste um aufzuschreiben, was ich an dem Tag erlebt hatte und was mir durch den Kopf ging. Das mag hier auch deswegen (noch) anders sein, weil ich mich viel unterhalte und weil Mexiko und Belize doch sehr zivilisierte Länder sind. Der Entwicklungsstand meiner Umgebung wird in den kommenden Tagen und Wochen drastisch abfallen.


Doch, ich warte auf Dich!
AntwortenLöschenAber natürlich wünscht man es jedem, sein Glück irgendwo auf der Welt zu finden!