Nebenjob auf Galapagos
Es ergeben sich hier und da mal Gelegenheiten, auch ohne aktives Bemühen mit den eigenen Fähigkeiten Geld, oder auch nur eine Hostelübernachtung oder eine Bootstagestour zu verdienen. Meine Reisezeit ist mir prinzipiell zu kostbar, um mich für einen kaum exstenten Stundenlohn tagelang hinter eine Hostelrezeption zu stellen, aber zwischendurch mal ein paar Fotos im Auftrag machen oder mich "kreativ" zu betätigen finde ich gar nicht so schlecht.
Auf der Insel Isabela, Galapagos, sitze ich einen Nachmittag vor meinem Laptop und werde vom Hostelbesitzer gefragt, womit ich mich so beschäftige.
![]() |
| Isla Isabela in Arbeit |
Ich schaue mir Stellenanzeigen an, antworte ich, zuhause sei ich Architektin (oder sowas in der Art... darf mich ja noch nicht so schimpfen). Lauro ist aus dem Häuschen: Wunderbar, dann könne ich ja bestimmt malen, er hätte so gerne eine Karte von der Insel an der Wand vor der Rezeption.
Zeichnen könne ich wohl und das ausmalen kann dann auch nicht mehr so schwer sein...
Natürlich nehme ich es mal wieder zu genau (eine Karte muss ja schon maßstäblich sein) und bin länger beschäftigt als gedacht. Lauro ist glücklicherweise vollkommen begeistert und beauftragt mich außerdem mit zwei Pinguinen. Ich habe jedenfalls Spaß an der Arbeit und freue mich, mir auf diese Weise den Gegenwert von zwei Tagestouren zu verdienen, die ich eigentlich als etwas zu teuer für mein Durchschnittsbudget betrachtet hatte.





So macht Arbeit Spaß!
AntwortenLöschenEs begann ganz harmlos mit einer Isabela-Karte und zwei Pinguinen...
AntwortenLöschenWieso habe ich eigentlich nicht das gleiche Zeichen-Talent vererbt bekommen?
Süße Pinguine 8-) Sigrid
AntwortenLöschen