Kho Phi Phi

08:12 Einsame Insel.de 1 Comments

Kho Phi Phi ist eine traumhafte Insel. Samstag Nachmittag entschieden wir uns dagegen, eine Nacht in Krabi zu verbringen (ja, ich weiss, Kersten, du wirst dich ueber den Namen des Ortes freuen), da die Kuestenstadt absolut ausgestorben und uninteressant schien. Nach laengerer Bank-Such-Aktion (bloede Travellerschecks...) konnten wir gerade noch rechtzeitig eine Faehre nach Phi Phi buchen. Im Taxi stellten wir schnell fest, dass unsere Mitfahrer deutsch sprechen. Und, wo kommen sie her? Aus Aachen natuerlich, der Weltstadt Aachen :) So kam man dann auch schnell ins Gespraech und zwei Stunden spaeter irrten Claudia, Thorsten, Lisa und ich gemeinsam auf der Insel umher auf der Suche nach einer Unterkunft. In und hinter der Stadt am Hang gab es zwar einige guenstige Gaestehaeuser, teils auch ganz annehmbar, aber leider alle neben wahnsinnig lauten Baustellen und weit vom Meer oder jeglicher Natur entfernt. Schwere Entscheidung.. aber nach einer kurzen Erfrischung (seit Thailand meist ein Schweppes Manao Soda, das es in Deutschland leider nicht gibt) waren wir wieder etwas motivierter mit den Rucksaecken den Hang wieder hinab und zurueck zum Pier zu gehen, um es mal in die andere Richtung zu probieren, richtung "Long Beach". Absolut richtige Entscheidung... unsere Tshirts waren so oder so nass geschwitzt, da kam es auf eine halbe Stunde auch nicht mehr an. Ueber "Stock und Stein" bzw. Felsen und Baumwurzeln ging es der Kueste entlang, bis wir einen traumhaften, kleinen Strand erreichten mit einer kleinen hoelzernen Anlage, Loungemusik und netter Beleuchtung. Skepsis machte sich breit: "das kostet bestimmt wieder ueber tausend Baht!". Jedoch unbegruendet: fuer rund 12 Euro haben wir die schoenste aller Unterkuenfte bekommen, mit Haengematte auf der Veranda und Meeresrauschen im Hintergrund.
Damit war unser Aufenthalt auf Phi Phi quasi schon gerettet und uns konnte nichts mehr von zwei Tagen Entspannung abhalten. Nicht mal der absolut touristische Schnorcheltrip. Die Insel mit den zu fuetternden Affen oder die vielen Boote, die fast jeden "einsamen Strand" bevoelkerten. Ganz gross auf dem Programm stand auch "the beach" aus dem gleichnamigen Film (irgendwie kennt den scheinbar jeder..), der bei Ebbe am Abend mit zig von Touristen (trotz Nationalpark) dann aber doch nicht sooo unberuehrt und einzigartig erschien. Fuer uns eine neue Erfahrung war das Schnorcheln ("snorkeling" ist vielleicht ein bloedes Wort...). Direkt am ersten Stop, dem "Shark Viewing Point", bekamen wir dann tatsaechlich auch Haie zu Gesicht. Sechs an der Zahl, im Schwarm am Meeresgrund umher"schleichend". Sie waren zwar nur einen guten Meter gross, aber trotzdem ungewohnte Zeitgenossen. Nicht ganz so harmlos wie die kleinen Nemos, Baracudas und regenbogenschillernden Fische, aber irgendwie trotzdem interessant. Lisa wurde ein bisschen nervoes, als sie von einem Schwarm kleiner Fische von allen Seiten angeknabbert wurde...
Tag zwei haben wir dann vormittags an unserem "Privatstrand" verbracht, spaeter bin ich dann noch ein wenig mit der Kamera durch die Gegend gezogen und wir haben uns am Viewpoint auf der Spitze des Inselberges wiedergetroffen, um der Sonne beim Untergehen zuzusehen. Wahnsinn, wie sich das kleine Oertchen auf der Insel nach dem Tsunami veraendert haben muss, wenn man hier mal alte Fotos sieht...
Letzter gemuelticher Abend... hier laeuft gerade Cafe del Mar oder aehnliches und wir haetten schon Lust, noch ein bisschen hier zu bleiben oder wieder zu kommen. Kurz nach elf, aber ein letztes Mal ins Meer springen (das hier uebrigens wahnsinnig klar und tuerkis ist), muss jetzt noch sein! Morgen dann frueh mit der Faehre nach Krabi und in den Bus Richtung Penang, Malaysia, Sakinas Heimat.


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1 Kommentar:

  1. Krabbi und Fiffy :-)
    Göttlich :D

    Schön zu lesen, dass ihr auch mal ein bisschen "Urlaub" macht!

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