Malaysia... 23.-27. September
Ich kann diesen blog einfach nicht so unvollendet hier stehen lassen.In Malaysia war unser Programm dank Sakinas perfekter Planung so voll, dass kaum Zeit für Mails oder gar längere Reiseberichte blieb. Ich denke in Penang haben wir viel von der typischen Kultur des Landes gesehen, auch wenn die meisten Gäste nach Sakinas Aussage eher drei Wochen als drei Tage bleiben.
Nich zuletzt das Essen war eine Erfahrung.. Vielseitig, interessant und vor allem scharf. Auf dem Foto sieht man Lisa im ersten überfüllten "Restaurant" in Penang, es gab Hähnchen in zwei verschiedenen Schärfegraden, Reis, Ladyfingers und anderes Gemüse. Üblicherweise wird mit den Fingern gegessen, das habe ich mir jedoch für das Abendsessen bei Sakina zuhause aufgespart. Da kann man dann immerhin gründlich die Händ waschen etc. :)
Mittags erreichten wir Kuala Lumpur, oder wie man hier sagt KL.
Sakinas Onkel sammelt uns auf, setzt uns an einem kleinen, einfachen Hotel ab. Wir sind etwas enttäuscht: hier ist es deutlich teurer als in allen bisherigen Unerkünften, die Größe des Zimmers, Ausstattung und vor allem Sauberkeit lässt aber deutlich zu wünschen übrig.
Am Abend und am Folgetag bekommen wir die Landeshauptstadt mit all ihren Facetten gezeigt: Skyscrapers, Chinatown, Märkte, kulinarische Köstlichkeiten, moderne Architektur, kunstvolle Moscheen, das gigantische Regierungsviertel... Sakinas Cousin ist ganz begeistert davon, mit seinem Vater und zwei Deutschen unterwegs zu sein :)
Wir setzen unsere Fahrt fort nach Melaka, diesmal mit Sakinas Freund und dessen Bruder. Ich weigere mich hier, die Namen diverser Personen zu nennen, weil ich einfach keine Ahnung habe, wie man sie schreibt.
In Melaka sollte man wiederum die Unterkunft erwähnen (auf Nachfrage suche ich auch gerne den Namen heraus): ein gemuetliches, aber großes Hotel am Stadtrand mit dem größten Pool, den ich je gesehen habe - und den auch noch für uns ganz alleine.
Die Stadt, wiederum eine, die auf der UNESCO-Liste auftaucht, macht einen ganz netten Eindruck, wir bekommen jedoch an dem einen Tag zu wenig zu sehen, um ihre "große Bedeutung" entdecken zu können. Der chinesische Markt ist hier ganz interessant, ganz anders als z.B. in KL. Man bekommt verschiedenen Schnickschnack, nützliche und unnütze Dinge, aber auch chinesisches Essen, Fisch in Palmenblättern gegrillt und so allerhand ungewöhnliche Dinge.
Interessant - besonders fuer Architekturinteressierte - ist das "Little Malaysia", in dem alle traditionellen Hausbauweisen in einem Freilichtmuseum betreten werden können.
Besonders auffaellig mal wieder die Türöffnungen, die in meinem Fall gerade so ausreichen, um sich den Kopf zu stoßen (siehe Foto).

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